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Ich & Ich

Freitag, 23. März 2007

Wieder ich

Die Haare sind wieder kurz. Und feuerrot. Damit entspricht das auf meinem Kopf auch wieder dem in meinem Kopf. Endlich. Das Semester kann beginnen. ;)

Sonntag, 11. Februar 2007

Kleines Outing

Also damals, als ich 11, 12 oder vielleicht auch 13 Jahre alt war, war ich Kelly-Fan. Ja, ich hörte die Musik der "Kelly Family", besuchte zwei Konzerte und konnte so ziemlich jeden Songtext auswendig. Das waren so ziemlich die gleichen Symptome wie die der Mädels, die heute auf Tokio Hotel-Konzerten kreischen. Und nein, ich habe nie ein Plakat mit "Paddy, ich will dir einen blasen" hochgehalten.

Heute sah ich beim MDR so eine Alte-Leute-Sendung. Da saß dann Johnny Kelly samt Frau und berichtete, was die beiden heute so machen. "Tales from the Secret Forest" heißt ihr Projekt und klingt gar nicht mal so übel. Jedenfalls brachte mich das auf die Idee zu gucken, was die anderen heute so machen. Und das führte mich zu Wikipedia.

Michael Patrick „Paddy“ Kelly (* 5. Dezember 1977) nicht aktiv in der Band. Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Frankreich, lebt er nun in einem Kloster. (Wikipedia)

Hallo? Was ist das bitte für eine Verschwendung? Der Schwarm meiner Kindheit kann doch heute nicht im Kloster sein? Das kann doch nicht stimmen...

Montag, 5. Februar 2007

Back to BR

Ich bin wieder im Hessenländle. Endlich. Und ich habe endlich mein Zimmer, mein Bett, mein Leben zurück.

Heute Mittag halb drei gings dann mit dem ICE aus Erfurt nach FFM. Ein sauschwerer Koffer und eine nicht weniger schwere Reisetasche begleiteten mich und machten das Umsteigen zur Qual. Aber zum Glück holte mich M. vom Bahnhof ab, da musste ich die Sachen nicht noch in den Bus wuchten...

Zur Feier des Tages holten wir bei PizzaHut noch schnell Verpflegung und saßen dann gemütlich bei mir. Drei Monate mussten schließlich aufgeholt werden. Schön wieder hier zu sein. Und noch schöner von einem liebevoll gebackenen Kuchen und so lieben Menschen empfangen zu werden. Danke, M. und D.!

Montag, 1. Januar 2007

Der Morgen danach

Ich halte ja nicht viel von guten Vorsätzen. Irgendwie fallen mir keine ein. Rauchen aufgeben - wenn ich das wöllte, dann könnte ich das an jedem beliebigen Tag. Klar gibt es Dinge, die ich gern ändern würde. Aber doch bitte nicht alle am 1.1. oder gar wegen des neuen Jahres.

Ich habe mir dennoch was vorgenommen. Ganz allein habe ich darüber nachgedacht, als ich mit Freunden auf der Brücke stand und mir die Skyline meiner Heimatstadt ansah. Die ganze Stadt schoß wahnwitzig viel Geld in die Luft. Das sah wirklich toll aus. Und da kam mir der Gedanke:

Wenn ich mir wirklich was vornehmen will fürs nächste Jahr, dann nur, dass ich endlich anfangen sollte mein Leben zu genießen. Ich hab ein Dach über dem Kopf und DSL. Ich habe eine liebe Familie und Freunde, die für mich da sind. Und alles andere wird sich schon ergeben. Man sollte halt nur mal abwarten.

Danach folgten noch einige Flaschen Sekt und Gläser Wodka-Lemon. Ein Glück, dass ich mich jetzt überhaupt noch an gestern Abend erinnern kann. Aber es war toll. Und es hat viel, sehr viel Spaß gemacht. Willkommen in 2007.

PS. O., danke für die Neujahrs-SMS. Warst der erste. Und der einzige, der mehr als ein "Alles Gute" rausbrachte.

Freitag, 29. Dezember 2006

Alle Jahre wieder

Und nun, mein Jahr im Zeitraffer:

Januar Arbeiten, denn ich brauch Geld für Australien.

Februar Endlich gehts los. Vier Wochen down under. Es sollte die schönste Zeit meines Jahres werden. Und auch die erfahrungsreichste.

März Zurück nach Deutschland. Hier ist es kalt und bäh. Da muss ich jetzt durch.

April So langsam sollte ich mich mal ums BPS kümmern. Bewerbungen werden geschrieben. Vorstellungsgespräche besucht. Nebenbei viel Spaß mit Freunden.

Mai Tragisch. Aber trotzdem toll. Irgendwie.

Juni Bin ständig unterwegs. Weiß nicht, wo ich hingehöre. Verbringe viele Tage in der Heimat, um mich der Realität in BR nicht zu stellen. Bringt aber nix.

Juli
Fängt schon mal mit einer super Party an. Hört mit ein bisschen Herzschmerz auf. Aber dafür habe ich wirklich gute Freunde, die auch zwischendurch für mich da sind.

August Das Praktikum beginnt. Damit auch die drei Monate fernab der Heimat. Ist aber nicht schlimm. Es ist Sommer und wir haben viel Spaß.

September Amsterdam, viele Wochenenden unterwegs. Am Ende dann der dritte Geburtstag des Lieblingsneffen.

Oktober
Ereignisreich. Und am Ende findet mein Herz doch seinen Weg.

November Alles schon wieder vorbei. Aber es weiß trotzdem, wohin es gehört. Umzug in die Heimat. Neues Praktikum, neues Leben.

Dezember Anfang: Glühweinkerb in BR. Saugeil!! Ende: Party zu Hause. Mal sehen...

Warten wir ab, was 2007 so für Überraschungen bereit hält. Wenn ich aber mal was anbringen dürfte: Es könnte ein bisschen ruhiger werden. Zumindest um mein Herz.

Dienstag, 5. Dezember 2006

8.

"Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume.
Ich bin in euch
und geh durch eure Träume."


Michelangelo

Freitag, 1. Dezember 2006

Wann werde ich erwachsen?

Heute ist der erste Dezember. Ich hätte heute Morgen also mein erstes Türchen aufmachen müssen. Mmmhhh. Da ich gerade für ein Vierteljahr wieder bei Mama wohne, dachte ich, dass sie auch einen Weihnachtskalender für ihre Kinder besorgt. Hat sie aber nicht. Also saß ich heute Morgen in der Küche, trank meinen Kaffee und hatte kein Türchen zum Öffnen.

Dabei fällt mir ein, dass ich auch letztes Jahr keinen Kalender von Mama bekommen habe. Da war es der Freund meiner Mitbewohnerin, der uns einen schenkte. Mamas sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. ;)

Auf der anderen Seite erwarte ich auch, dass sie mich nicht mehr wie ein Kleinkind behandelt. Und da haben wie sie - die Zwickmühle. Kann ich einen Weihnachtskalender verlangen und doch eigene Entscheidungen treffen wollen? Kann ich am Wochenende bis morgens ausgehen und Donnerstagabend mit Mama und Bruder in der Küche Eierlikör trinken und trotzdem Bemuttert werden wollen?

"Du wirst immer mein Kind bleiben", sagte sie letztens. Dann will ich aber auch nen Weihnachtskalender. ;)

Montag, 20. November 2006

Das tut gut.



"Goodbye" - Die Happy

Freitag, 10. November 2006

For U.

Du fehlst. Hier. Irgendwie.

Sonntag, 29. Oktober 2006

Herbstanfang in meinem Kopf

Mir ist gerade bewußt gewurden, wie mir der Winter doch gefehlt hat. Okay, Pisswetter und Stürme sind nicht lustig, wenn man aus dem Haus muss, aber ich genieße die Ruhe.

Sitze hier, Kerzen an, mit meiner Tasse Tee und denke darüber nach, dass ich ein ganzes Wochenende mit mir überstanden habe. Ich habe mich nicht mit Leuten getroffen, war ausgiebig feiern und hatte trotzdem Spaß. Nach feiern ist mir gerade eh nicht. Und so habe ich die Zeit zum Ausspannen und Nachdenken genutzt. In den letzten Monaten hatte ich ja auch eher wenig Zeit für mich. Nicht, dass ich es bereue.

Die letzten Wochen und Monate waren toll. Aber wenn man immer zu Zweit ist, ständig unterwegs und ja, ich wollte nicht zur Ruhe kommen, kann man schlecht verarbeiten. All die Eindrücke, Gefühle und Momente stauten sich auf. Ich wußte nicht, wohin damit. War unausgeglichen. Und habe das an einem Menschen ausgelassen, der es nicht verdient hatte, so behandelt zu werden. Vielleicht wär alles auch ganz anders gekommen, wenn ich mir zwischendurch die Zeit genommen hätte, mal durchzuatmen.

Ich bereue meinen Entschluss nicht. Es tut mir nur so leid, dass das alles so enden musste. Und jetzt sitze ich hier, nippe an meinem Earl Grey und denke an die tollen letzten Monaten. Und warum ich damit so leichtsinnig umgegangen bin.

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